Schoeller Werk nach IATF 16949 zertifiziert

07 December 2017

Als einer der ersten Rohrhersteller ist Schoeller Werk nach IATF 16949, dem neuen Qualitätsmanagement-Standard der Automobilindustrie, zertifiziert. Das teilte das Unternehmen mit. Die Vorgaben für die neue Richtlinie wurden vor rund einem Jahr veröffentlicht. Mit der Bescheinigung belegt der Spezialist für längsnahtgeschweißte Edelstahlrohre die Leistungsfähigkeit seines modernen Qualitätsmanagements und bekräftigt seinen Status als weltweiter Partner von OEM- und TIER-1–Herstellern der Automobilindustrie.

Die Anforderung 16949 der International Automotive Task Force (IATF) – einer Arbeitsgruppe von Vertretern der nordamerikanischen und europäischen Automobilindustrie – vereint allgemeine Forderungen der Automobilhersteller an das Qualitätsmanagement ihrer Zulieferer. 30 Prozent der 100 weltweit existierenden Automobilhersteller haben sich den Forderungen der IATF-Mitglieder bereits angeschlossen. „Schoeller Werk arbeitet kontinuierlich an der Steigerung der Kundenzufriedenheit, um ein verlässlicher Partner zu sein. Daher freuen wir uns, dass der Erfolg unseres Engagements bereits zu diesem frühen Zeitpunkt offiziell bestätigt wurde“, sagt Michael Gottschalk, technischer Geschäftsführer von Schoeller Werk. Kunden profitierten durch die jetzt erfolgte Zertifizierung nach IATF 16949 von einer gleichbleibend hohen Qualität und Lieferperformance, heißt es. Darüber hinaus erhiellten sie eine höhere Transparenz hinsichtlich der internen Prozesse ihrer Zulieferer und können neue Lieferanten leichter qualifizieren.

Schoeller Werk produziert seit rund 20 Jahren Bauteile nach den Standards der Automobilindustrie, darunter flachovale Rohre für Abgasrückführungssysteme oder Rohre für Hochdruckeinspritzsysteme aus Lean-Duplex-Werkstoffen und austenitischen Chrom-Nickel-Stählen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben frühzeitig ein effizientes Qualitätsmanagement eingeführt und war bereits nach der Vorgängernorm ISO TS 16949 zertifiziert. Dieses basiert auf einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und identifiziert und beseitigt Risiken in der Produktions- und Lieferkette, bevor Fehler auftreten.