Acerinox investiert 8 Millionen Euro

05 January 2018

Der spanische Edelstahlproduzent Acerinox S.A. will insgesamt 8 Millionen Euro in seine Werke in Spanien (Campo de Gibraltar; Algeciras) und Südafrika (Columbus) investieren, um die Produktion zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Das berichteten das Unternehmen sowie das Internetportal „Stahl-online.de“. Am spanischen Standort soll für drei Millionen Euro die Schmelzkammer des Elektroofens Nr. 2 ersetzt werden. Außerdem werde in Columbus für fünf Millionen Euro eine neue Schneidelinie installiert, um die Produktionsprozesse zu optimieren und die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Die neue Spaltanlage von Columbus Stainless soll laut Acerinox ihren Service für Kunden mit abgelängten Materialien verbessern und durch ihre Produktion den monatlichen Export um 3.000 Tonnen steigern können. „Diese neue Ausrüstung wird auch den Direktverkauf an unsere Kunden aus der Fabrik erhöhen, den Service verbessern und die Lieferzeiten verkürzen“, heißt es seitens des Edelstahlkochers.
Der Ersatz des Elektroofengewölbes von Acerinox Europa für Schmelzofen ermöglicht laut Acerinox eine Optimierung der Produktionsprozesse und eine Verbesserung der Kosten und der Energieeffizienz.
Die Installation dieser neuen Maschinen sei ein weiterer Schritt in Richtung Umweltschutz, da sie den Verbrauch von Graphitelektroden um 10 Prozent reduzieren und damit die CO2-Emissionen aus diesem Bereich reduzieren könne. Es werde auch eine geringere Wassermenge benötigt, um zu arbeiten, und es würden Wartungsvorgänge bereitgestellt, um die Produktivität zu verbessern.
Acerinox Europa ist eigenen Angaben zufolge eine der fortschrittlichsten und effizientesten Edelstahlfabriken der Welt. Das Unternehmen halte an seinem Engagement fest und habe in den vergangenen zehn Jahren fast 450 Millionen Euro in seine Anlagen investiert, heißt es. Der Bau einer neuen Glüh- und Beizlinie (AP) und eines neuen Kaltwalzwerks mit einer Investition von 140 Millionen Euro stehe kurz vor dem Abschluss.