BASF: Jährliche Investitionen von 1,5 Milliarden Euro

Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretungen der BASF SE haben eine neue Standortvereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung mit dem Titel „Gemeinsam die neue BASF leben!“ gilt für die rund 34.000 Beschäftigten der BASF SE am Standort Ludwigshafen. Sie hat eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren (1. Juni 2020 – 31. Dezember 2025) und löst vorzeitig die derzeitige Standortvereinbarung ab, die zum Jahresende 2020 ausgelaufen wäre. Dies gab das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt. 

Demnach verzichtet die BASF für die Laufzeit der Vereinbarung weiterhin auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Vereinbarung sieht zudem vor, bis 2025 durchschnittlich mindestens 1,5 Milliarden Euro jährlich für Investitionen, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen am Standort Ludwigshafen aufzuwenden.

„Wir stehen vor einer ganzen Reihe von Umbrüchen. Treiber sind der demografische Wandel, die begrenzten natürlichen Ressourcen und die Digitalisierung. Die Rahmenbedingungen unseres unternehmerischen Handelns verändern sich immer schneller“, sagt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF und Standortleiter. „Damit der Standort Ludwigshafen in einem sich schnell verändernden Geschäftsumfeld auch zukünftig erfolgreich ist, müssen wir agiler und flexibler werden. Dies steht im Einklang mit unserer neuen Unternehmensstrategie. Mit der neuen Standortvereinbarung unterstützen wir den hierzu notwendigen Kulturwandel und schaffen zugleich verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter. Ich bin überzeugt, dass sie uns helfen wird, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Standorts Ludwigshafens langfristig zu sichern.“
Foto: BASF
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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.