Eurofighter-Angebot an Schweiz übergeben

Airbus und die Bundesrepublik Deutschland haben in einer gemeinsamen Presseerklärung bekanntgegeben, ihr offizielles Angebot für den Verkauf von Kampfflugzeugen des Typs Eurofighter an die Schweiz beim dortigen Bundesamt für Rüstung armasuisse eingereicht zu haben. Das Angebot wurde in Kooperation mit den weiteren Eurofighter Nationen sowie den Industriepartnern Leonardo und BAE Systems erstellt, und erfüllt die Anforderungen der Schweizer Beschaffung eines neuen Kampfflugzeugs (NKF) zum Ersatz der derzeit genutzten F-5 und F/A-18-Flotte mit einem moderneren Modell.

 „Mit diesem Angebot laden wir die Schweiz als unseren Nachbarn und engen Partner in sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Fragen ein, ihren Luftraum durch den Eurofighter zu schützen und eng mit unseren Luftstreitkräften zusammenzuarbeiten. Für Deutschland ist die Schweiz nicht einfach ein Kunde, sondern ein strategischer Weggefährte, mit dem wir unsere ohnehin schon enge Kooperation noch weiter vertiefen möchten. Der Eurofighter ist die einzige Plattform, die von mehreren europäischen Nationen gemeinsam entwickelt und betrieben wird. Der Eurofighter wäre somit eine ideale Lösung für die Schweiz“, so Michael Flügger, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz.

„Mit dem heute abgegebenen Angebot wollen wir zeigen, dass der Eurofighter das beste Gesamtpaket für die Schweiz ist. Er ist das modernste Kampfflugzeug, das aktuell in Europa gebaut wird und erfüllt alle Anforderungen, die von der Schweiz verlangt werden. Durch die Bereitstellung von Konstruktionsdaten und anderen wichtigen Informationen wird der Schweiz die vollständige und unabhängige Kontrolle über den Eurofighter ermöglicht, was volle Transparenz garantiert. Airbus ist mit über 200 Lieferanten in der Eidgenossenschaft schon heute ein starker Partner der Schweiz, und wir freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit noch weiter auszubauen“, fügte Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space hinzu. 

Foto: Airbus

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.