Evonik meldet „solides erstes Quartal“

Das Essener Spezialchemieunternehmen Evonik hat sich eigenen Angaben zufolge im ersten Quartal in einem schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Umfeld gut behauptet. Erfreulich verlief demnach die Entwicklung im Segment Resource Efficiency, das bei stabilem Umsatz das Ergebnis sogar noch steigern konnte. Im Segment Nutrition & Care führten geringere Mengen sowie nachgebende Weltmarktpreise zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen. Geringere Verkaufspreise vor allem infolge niedrigerer Rohstoffkosten belasteten auch die Entwicklung des Segments Performance Materials. Insgesamt verringerte sich der Umsatz des Evonik-Konzerns um 9 Prozent auf 3.106 Millionen € (Vorjahr 3.425 Millionen €). Während die Nachfrage nach Evonik-Produkten insgesamt stabil blieb, gingen die Verkaufspreise um 7 Prozentpunkte zurück. Das bereinigte EBITDA verringerte sich gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 565 Millionen € (Vorjahr 650 Millionen €). Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 18,2 Prozent nach 19,0 Prozent im Vorjahr weiter auf einem sehr guten Niveau. Das bereinigte EBIT ging um 20 Prozent auf 389 Millionen € zurück. Das bereinigte Konzernergebnis lag im ersten Quartal mit 254 Millionen € um 21 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals von 320 Millionen €. Das Konzernergebnis verringerte sich um 6 Prozent auf 240 Millionen € (Vorjahr 256 Millionen €).

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.