Evonik und thyssenkrupp lizenzieren HPPO-Technologie

Evonik und thyssenkrupp Industrial Solutions gaben in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt, die HPPO-Technologie zur Herstellung von Propylenoxid an das chinesische Chemieunternehmen Zibo Qixiang Tengda Chemical zu lizensieren.

Entsprechende Verträge haben die Parteien Ende Juli in Guangzhou, China, unterzeichnet. thyssenkrupp verantwortet die Prozessauslegung und liefert die Schlüsselkomponenten für die neue Anlage.
Evonik lizenziert darüber hinaus das Verfahren für Wasserstoffperoxid (H2O2) zur exklusiven Versorgung der Propylenoxid-Anlage an Qixiang Tengda. Weiterhin haben die Partner einen langfristigen Liefervertrag für den entsprechenden HPPO-Katalysator abgeschlossen.

Qixiang Tengda wird am Standort Zibo (Provinz Shandong, China) in den kommenden Jahren einen Anlagenkomplex errichten, mit dem sich jährlich bis zu 300.000 Tonnen Propylenoxid und die für das HPPO-Verfahren benötigte Menge H2O2 herstellen lässt. Die Anlage soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 in Betrieb genommen werden.

Foto: Pixabay

Vorheriger ArtikelVDMA Gutachten zur CO2-Bespreisung
Nächster ArtikelBehälter für Amerika
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.