Fusion der Zugsparten stockt

Die geplante Fusion der Zugsparten von Siemens und Alstom gerät ins Stocken. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will der Zusammenlegung in der vorgesehenen Form nur teilweise zustimmen. Das geht aus aktuellen Medienberichten hervor. Den Berichten zufolge untersucht die EU die beiden Bereiche Waggonbau und Signaltechnik getrennt. Es wird gemutmaßt, dass die Fusion im Waggonbau genehmigt wird, aber in der Steuer- und Signaltechnik nicht. Eine solche Entscheidung könnte die geplante Fusion komplett kippen.
Die Regierungen in Berlin und Paris befürworten den Zusammenschluss ausdrücklich. Sie wollen ein europäisches Gegengewicht gegen den chinesischen Wettbewerb schaffen. Ob das nun noch gelingt, ist fraglich.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.