Hacker-Angriff beschädigt Hochofen

Der Hochofen eines deutschen Stahlwerks soll durch eine Cyber-Attacke schwer beschädigt worden sein. Das berichtet das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) in seinem aktuellen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Den Angaben zufolge verzeichnet die Behörde monatlich eine Million Infektionen durch Schadprogramme. „Cyber-Angriffe finden täglich statt und werden zunehmend professioneller und zielgerichteter ausgeführt. Betroffen sind Bürger, Forschungseinrichtungen, staatliche Stellen, Unternehmen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Viele Angriffe verlaufen erfolgreich, weil die Angreifer über die notwendigen Angriffswerkzeuge verfügen und ihre Angriffsmethoden verbessert haben. So waren 2014 vor allem Angriffe mithilfe von Botnetzen, Phishing oder Social Engineering sowie durch die Kompromittierung von Webseiten oder Werbebannern an der Tagesordnung“, heißt es in dem Bericht. Von zunehmender Bedeutung seien Angriffe auf Grundstrukturen des Internets, wie durch „Heartbleed”, sowie Advanced Persistent Threats (APT), mit großem Aufwand durchgeführte Angriffe auf bestimmte Ziele.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.