Kuka: Gegenangebot durch ABB?

Das Übernahmeangebot der chinesischen Midea für den Roboterbauer Kuka sorgt der Nachrichtenagentur „Dow Jones Newswires“ zufolge für Kritik und Spekulationen. Demnach bringen Beobachter andere potenzielle Bieter aus der Branche ins Spiel, etwa den Schweizer Konzern ABB. Sollte Kuka darum bitten, würden die Schweizer ein Gegengebot in Erwägung ziehen, sagten informierte Personen laut Dow Jones Newswires. Ein ABB-Sprecher habe eine Stellungnahme abgelehnt. Das Übernahmeinteresse der Chinesen an Kuka schlägt in Wirtschaft und Politik hohe Wellen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wolle die Übernahme verhindern, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei zuletzt bei einem Besuch in China vage geblieben, heißt es.

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Catrin Senger
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.