Ningbo Meishan Terminal in China weiterhin geschlossen

Das Ningbo Meishan Terminal des chinesischen Hafens Ningbo Zhousan ist seit dem 11. August corona-bedingt geschlossen. Dies teilte die Reederei Hapag-Lloyd auf ihrer Webseite mit. Da die Schiffe, die das Meishan-Terminal anlaufen, auf andere Terminals in Ningbo umgeleitet werden, sei mit Staus und Verzögerungen zu rechnen.

Von  manchen Containerschiffen werde die Hafengruppe umfahren. Eine Liste mit Schiffen, die aufgrund dieser unvorhergesehenen Situation Ningbo nicht anlaufen werden, deren Details der Frachtvereinbarung Hapag Lloyd jedoch vorliegen, wurde unter „Customer News“ auf der Unternehmenswebseite veröffentlicht.

Auch der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) überwacht die Entwicklung genau. Auf den Meishan Port entfallen laut Pressemitteilung des BME rund 20 Prozent der Verladekapazitäten der gesamten Hafengruppe Ningbo Zhousan. Täglich werden dort beträchtliche Mengen an Getreide, Stahl, Eisenerz, Kohle, Metallprodukte und Flüssigchemikalien verladen, schreibt der BME weiter.

„Die weitere Entwicklung im Hafenverbund Ningbo Zhousan sollte konstant beobachtet werden. Eine anhaltende Schließung könnte eine Dynamik entwickeln, welche die ohnehin schon angespannten Lieferketten und Warenströme zusätzlich belasten würde“, so Riccardo Kurto, China-Beauftragter des BME.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.