Ölpreise setzen OMV unter Druck

Der österreichische Energiekonzern OMV senkt erneut seine Erwartungen für die kommenden Jahre. Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises schreibt das Unternehmen nach Informationen des Handelsblattes 1,5 Milliarden Euro auf Vermögenswerte ab. Zudem sei ein Sonderaufwand in Höhe von 300 Millionen Euro gebildet worden. Dieser sei aufgrund einer Überprüfung der Langzeit-Geschäftsannahmen für den Gasmarkt erforderlich. Für 2016 geht OMV nur noch von einem Preis für das richtungsweisende Brent-Öl aus der Nordsee von 40 (zuvor: 55) Dollar je Barrel aus. Für 2017 wurde die Erwartung auf 55 (zuvor: 70) Dollar je Barrel gesenkt und für 2018 auf 65 (zuvor: 80) Dollar.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.