Outokumpu: Zulassung für Lean-Duplex

Die Lean-Duplex-Stähle von Outokumpu mit den Bezeichnungen LDX 2101® (EN 1.4162) und LDX 2404® (EN 1.4662) haben die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) erhalten. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Diese Zulassung für die Bauindustrie bedeutet, dass Hersteller von Bauteilen und deren Verbindungen Lean-Duplex-Stahlsorten verwenden dürfen, ohne für das jeweils gefertigte Teil eine Einzelzulassung beantragen zu müssen.
LDX 2101® und 2404® sind Outokumpu-eigene Stahlsorten, die im Forschungszentrum der Unternehmens¬gruppe im schwedischen Avesta entwickelt wurden. Zu den Vorzügen von Lean-Duplex-Stahl zählen ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, Korrosionsbeständigkeit sowie Kostenwettbewerbsfähigkeit.
Die Zulassung deckt Lean-Duplex-Coil- und -Blechprodukte bis zu einer Dicke von einschließlich 30 mm und Stabprodukte bis zu einem Durchmesser von einschließlich 40 mm ab sowie alle Komponenten, die aus diesen Materialien gefertigt werden.
„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für den Einsatz von Lean-Duplex-Stahl in der Bauindustrie, wo dieser Stahl zusätzliche Vorteile bringt. Durch den gesenkten Legierungsanteil und die höhere Werkstofffestigkeit können wir unseren Kunden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten“, freut sich Thomas Kirchhartz, technischer Verkaufsleiter, Outokumpu.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.