Schaeffler beabsichtig Veräußerung des Geschäfts mit Kettenbetriebssystemen

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler beabsichtig das globale Geschäft mit Kettenbetriebssystemen zu verkaufen. Dies teilte das Unternehmen anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit. Vertragspartner ist der Private-Equity-Fonds Lenbach Equity Opportunities II. GmbH & Co. KG (LEO II Fonds) aus München. 

Beraten und vertreten wurde der Fonds von der DUBAG Group. Der Abschluss der Transaktion werde voraussichtlich im ersten Halbjahr des Jahres 2022 erfolgen und stehe unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und der Erfüllung weiterer üblicher Abschlussbedingungen. Über die finanziellen Details wurde laut Pressemitteilung Stillschweigen vereinbart.

Das Geschäft mit Kettenbetriebssystemen wurde seit 1986 innerhalb der Schaeffler Gruppe aufgebaut. Es beschäftigt etwa 560 Mitarbeiter an neun verschiedenen Standorten in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Produziert wurden die Kettenbetriebssysteme sowohl für den das automobile Erstausrüstungsgeschäft (Automotive Technologies) als auch für das Ersatzteilgeschäft (Automotive Aftermarket).

„Das Geschäft mit Kettenbetriebssystemen findet mit der DUBAG Group und ihrem Private-Equity-Fonds einen idealen und kundenorientierten Partner“, so Matthias Zink, CEO der Sparte Automotive Technologies. Das Geschäft könne von dem neuen Eigentümer zielgerichteter und überzeugender geführt und weiterentwickelt werden als von der Schaeffler Gruppe, wo es nicht länger im Fokus stehe. Auch werde mit diesem Schritt die Transformation in Richtung E-Mobilität weiter vorangetrieben.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.