Stahl ist Basis der deutschen Wirtschaftsstärke

Die stahlintensiven Industrien bilden mit 3,5 Millionen Beschäftigten einen Kern der exportstarken Wirtschaft in Deutschland. Nur durch die enge Vernetzung der innovativen Stahlindustrie in Deutschland mit den Schlüsselbranchen wie Automobil- oder Maschinenbau könne die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dauerhaft gesichert werden. Dies ist das Ergebnis von zwei wissenschaftlichen Studien des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Unternehmensberatung Booz & Company. Die stahlintensiven Industrien stünden insgesamt für mehr als 1.000 Milliarden Euro Umsatz und die Hälfte des deutschen Warenexports. Beim deutschen Maschinenbau würden 21 Prozent aller Vorleistungen aus der Stahl- und Metallerzeugung stammen, bei der Automobilindustrie seien es 12,8 Prozent, bei der Elektrotechnik zehn Prozent und in mittelständisch geprägten Unternehmen der Stahl- und Metallverarbeitung sogar 58,7 Prozent.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.