Swiss Steel Group entwickelt sich deutlich positiv

Die Swiss Steel Group konnte im ersten Quartal 2021 ein bereinigtes EBITDA von 44,5 Millionen Euro erzielen. Dies sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Einhergehend mit anhaltenden Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen und der erfolgten Kapitalerhöhung konnte zudem die Finanzierungsstruktur der Gruppe gestärkt und die Nettoverschuldung um 18,3 % reduziert werden, heißt es weiter. 

Im ersten Quartal 2021 wurde mit 510 Kilotonnen um 11,6 Prozent mehr Stahl verkauft als im Vorjahresquartal (Q1 2020: 457 Kilotonnen). Dieser Anstieg war hauptsächlich auf die um 17,5 Prozent höhere Absatzmenge beim Qualitäts- & Edelbaustahl zurückzuführen. In dieser Produktgruppe zeichne sich die Erholung der Nachfrage aus der Automobilindustrie ab, heißt es weiter. 

„Der vorsichtig optimistische Trend in der Automobilindustrie im Verlauf des vierten Quartals 2020 hat sich im ersten Quartal 2021 weiter fortgesetzt. Obwohl Produktionsunterbrechungen einiger Automobilproduzenten aufgrund der Halbleiterknappheit absehbar sind, war die Nachfrage anhaltend positiv. Im Maschinen- und Anlagenbau sehen wir nun ebenfalls die erwartete Erholung. Dies führt insgesamt zu einem verbesserten und breiter abgestützten Absatz- und Auftragsvolumen in unseren beiden Hauptkundensegmenten“, so CFO & CEO ad interim Dr. Markus Böning.

Foto: Swiss Steel Group

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.