ThyssenKrupp entgeht milliardenschwerer U-Boot-Deal

ThyssenKrupp ist bei der Ausschreibung eines Milliardenprojekts zum Bau von zwölf U-Booten in Australien leer ausgegangen. Das teilte das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner Online-Ausgabe mit. Die Regierung wählte den französischen Schiffbaukonzern DCNS als bevorzugten Partner, wie Premierminister Malcolm Turnbull in Adelaide mitteilte. In der australischen Küstenstadt befindet sich die U-Boot-Werft, die an dem Bau beteiligt werden soll. Der über mehrere Jahrzehnte gestreckte Auftrag habe ein Volumen von rund 35 Milliarden Euro und wäre für ThyssenKrupp einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte gewesen, heißt es. Der Essener Industriekonzern war über seine Kieler Sparte ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) im Rennen.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.