Trump kündigt Strafzölle an – EU will reagieren

US-Präsident Donald Trump hat am gestrigen Donnerstag angekündigt, in der nächsten Woche Stahlimporte aus aller Welt mit Strafzöllen in Höhe von 25 % zu belegen. Das berichtete das Internetportal „Stahl-online.de“. Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, kritisiert die Maßnahme: „Die USA bauen eine Zollschranke auf, mit der sie sich gegen Stahlimporte aus aller Welt abschotten. Diese Maßnahme verstößt eindeutig gegen Regeln der Welthandelsorganisation WTO“, so Kerkhoff. Die EU-Kommission will in den kommenden Tagen Gegenmaßnahmen erarbeiten: „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie unsere Industrie durch unfaire Maßnahmen getroffen wird, die Tausende europäische Arbeitsplätze gefährden. Die EU wird entschieden und angemessen reagieren, um ihre Interessen zu verteidigen“, so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Auch BDI-Präsident Dieter Kempf kritisierte die US-Regierung: „Trump riskiert weltweite Handelskonflikte und eine Spirale des Protektionismus, die am Ende auch amerikanische Jobs kosten werden“, so Kempf.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.