Übertragungsnetzbetreiber begrüßen Offshore-Vereinbarung

Die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die Hansestädte Bremen und Hamburg sowie die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben mit den drei Übertragungsnetzbetreibern TenneT, Amprion und 50Hertz eine Vereinbarung zur Anbindung von 30 Gigawatt (GW) Windenergie auf See bis 2030 unterzeichnet. Gemeinschaftlich wollen die Beteiligten die erforderlichen Schritte zur Erreichung dieses Ziels eng abstimmen und schreiben damit die erste Offshore-Vereinbarung aus dem Jahr 2020 – damals noch mit dem Ziel 20 GW bis 2030 – fort.

In einer gemeinsamen Presseerklärung der drei Übertragungsnetzbetreiber begrüßen die Geschäftsführungen die neue Offshore-Vereinbarung und damit ein gemeinsames Verständnis in Hinblick auf Flächenausweisung, Natur- und Umweltverträglichkeit sowie Koordination und administrativer Ressourcen.

Nun gehe es vor allem um die praktische Umsetzung. Dr. Frank Golletz, Technischer Geschäftsführer50Hertz kommentierte: „50Hertz wird mit ganzer Kraft und dem gesamten unternehmerischen Knowhow, das wir in den vergangenen Jahren aufbauen konnten, an der Erschließung der Windenergiepotenziale in der Ost- und künftig auch in der Nordsee mitwirken.“ Ähnlich äußerten sich auch Peter Barth, Geschäftsführer Amprion Offshore GmbH und Tim Meyerjürgens, COO von TenneT.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.