VCI: Unternehmen investieren in ihre Anlagen im In- und Ausland

Der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) meldet, dass die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie in ihre Anlagen im In- und Ausland investiere. In einer aktuellen Pressemeldung gab der VCI bekannt, dass laut einer aktuellen Umfrage des VCI 80 Prozent der Unternehmen plane Investitionen in diesem Jahr unverändert zu lassen bzw. auszubauen.

Sowohl im Inland als auch im Ausland zeigten die Investitionen einen deutlichen Trend aufwärts. Die Corona-Krise führte nach Angaben des VCI zu einer kurzfristigen Verschiebung und teilweise auch zu Streichungen von Investitionsprojekten. 2021 stellt der VCI jedoch eine Rückkehr der Investitionen im Inland auf den Wachstumskurs zurück. Dabei würden eine hohe Nachfrage und enge Kapazitäten einen Kapazitätsaufbau erfordern und verschobene Projekte aus 2020 nachgeholt werden. Zusätzlich erfordere die Transformation der Branche Investitionen, nicht nur bei Spezialchemie und Pharma, sondern auch verstärkt in Basischemieanlagen. Die digitale Transformation, die Erfordernisse der Circular Economy, die Kundenanforderungen, die Forderung nach Treibhausgasneutralität setzten allesamt Investitionen sowohl in Sachanlagen als auch in Forschung und Entwicklung voraus.

Nach Größenklassen betrachtet stiegen die Investitionen im Inland laut Presseinformation sowohl in den KMU als auch bei großen Unternehmen. Bei den großen Unternehmen, insbesondere im Pharmabereich, war die Dynamik höher. Laut VCI leide besonders der Mittelstand unter Investitionshemmnissen durch Regulierungen und langsame Genehmigungsverfahren.

Vorheriger ArtikelSiemens Mobility: 2,5 Milliarden Euro Auftrag aus Ägypten
Nächster ArtikelMercedes-Benz: Pkw-Neuwagenflotte bis 2039 CO2-neutral
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.