Voestalpine hat Komponenten aus dem Chromstahl CB2 und neue Schweißzusatzwerkstoffe für das Projekt Kraftwerk 50 plus erfolgreich in den Markt eingeführt. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Beim konzernweiten Forschungsprojekt Kraftwerk 50+ gehe es darum, geeignete Werkstoffe für Dampfturbinen mit verbessertem Wirkungsgrad zu entwickeln und in die Praxis einzuführen. Ziel ist es, höhere Dampftemperaturen (bis 700 Grad Celsius) und damit eine besseren Wirkungsgrad (mehr als 50 Prozent) bei Dampfturbinen zu erzielen. Durch die Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades steigt die Energieeffizienz und die Schadstoffemissionen werden verringert. Das Forschungsteam der voestalpine aus insgesamt acht Konzerngesellschaften (Gießereien Linz und Traisen, BÖHLER Edelstahl, Buderus Edelstahl, ENPAR Sonderwerkstoffe, voestalpine Böhler Welding Austria und voestalpine Böhler Welding Germany, voestalpine Tubulars) arbeitet den Angaben zufolge bereits seit Jahren an diesem Thema. Nun konnte wieder ein entscheidender Erfolg für das Projekt erzielt werden: die Einführung von Gusskomponenten aus dem Chromstahl CB2 und den darauf abgestimmten Schweißzusatzstoffen.