Alleima AB hat ihre Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Trotz eines weiterhin unsicheren Marktumfelds mit geopolitischen Spannungen und deutlichen Währungseffekten sieht das Unternehmen seine finanzielle Stabilität bestätigt.
Der Auftragseingang im rollierenden Zwölfmonatszeitraum ging um 9 % auf 17,7 Mrd. SEK zurück. Der Umsatz sank im vierten Quartal um 12 % auf 4,49 Mrd. SEK, organisch um 5 %. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 364 Mio. SEK, was einer Marge von 8,1 % entspricht. Belastend wirkten vor allem negative Währungseffekte in Höhe von 163 Mio. SEK sowie schwächere Märkte in Europa und Nordamerika.
Positiv entwickelten sich einzelne Segmente. Insbesondere die Bereiche Medical innerhalb der Kanthal-Division sowie Nuclear im Tube-Geschäft verzeichneten eine steigende Nachfrage. Auch der Bereich Industrial Heating zeigte eine leichte Belebung.
Für das Gesamtjahr 2025 meldet Alleima einen Umsatz von 18,6 Mrd. SEK bei einer bereinigten EBIT-Marge von 8,3 %. Der freie operative Cashflow lag im vierten Quartal bei 422 Mio. SEK, im Gesamtjahr bei 1,1 Mrd. SEK. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 2,50 SEK je Aktie vor.
Parallel treibt das Unternehmen seine strategischen Investitionen voran. In China wurde eine neue Produktionslinie für hochwertige Rohrprodukte fertiggestellt. Am Standort Sandviken soll die Kapazität für Dampferzeugerrohre im Nuklearbereich bis Ende 2026 um rund 60 % steigen. Zudem schreitet der Aufbau einer neuen Medizintechnik-Fertigung in Malaysia planmäßig voran.
CEO Göran Björkman betont, dass die konsequente Umsetzung der Effizienzmaßnahmen und die starke Bilanz entscheidend dafür seien, auch in einem volatilen Umfeld handlungsfähig zu bleiben.

