Nachrichten

Unsere Redaktion sammelt Nachrichten und Pressemitteilungen aus der ganzen Welt, um unsere Community über die neuesten Entwicklungen in der Edelstahlindustrie zu informieren. Hier finden Sie Neuigkeiten von Menschen und Unternehmen, die an der Herstellung, Lieferung und Verwendung von korrosionsbeständigen Legierungen (CRAs) beteiligt sind.

Themen wie Rohre, Plattierung, Offshore, chemische Prozessindustrie, Schweißen und Fertigung, 13Cr-Edelstähle, Titan, Nickellegierungen, Zellstoff und Papier sowie Duplex-Edelstähle werden ebenso berücksichtigt, wie Interviews mit Werkstoffspezialisten, Herstellern und Endverbrauchern.

Möchten Sie Ihre Nachrichten und Pressemitteilungen in unseren Veröffentlichungen, unserem E-Mail-Newsletter oder auf unserer Website veröffentlichen? Kontaktieren Sie unsere Redaktion unter Pressemitteilung einreichen

Nickelpreis halbiert

Der Nickelpreis hat sich seit Mitte Mai 2007 mehr als halbiert. Der Preis notiere aktuell bei rund 22.000 US-Dollar je Tonne auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren, erklärten Analysten. Es wird jetzt mit steigenden Preisen gerechnet, da die Edelstahlproduktion zunimmt.

Neue Fertigungshalle

Stahl Judenburg, seit 1995 Teil der Georgsmarienhütte GmbH, hat 5 Millionen Euro in eine neue Fertigungshalle für die Produktion von hartverchromten Kolbenstangen und Komponenten investiert. In den nächsten Jahren soll auch das Walzwerk modernisiert werden. 2007 machte das Stahlunternehmen einen Umsatz von 97,5 Millionen Euro. In diesem Jahr werde die 100-Millionen-Euro-Grenze überschritten

Klöckner: Gute Prognose

Der Duisburger Metallhändler sieht eine günstige Prognose aufgrund der steigenden Stahlpreise. Den Aktionären wurde für 2008 ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 470 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll, so das Unternehmen, um zehn Prozent verbessert werden. Die Preissteigerungen sollen sich ab dem zweiten Quartal im Ergebnis niederschlagen.

Baosteel greift nach Brasilien

Der chinesische Stahlkonzern Baosteel will sich am Rennen um den Kauf von Nacional Minerios, einem Tochterunternehmen des brasilianischen Stahlkonzerns Companhia Siderurgica Nacional, beteiligen. Baosteel kann dabei auf die Unterstützung des chinesischen Staatsfonds China Investment Corp. hoffen. In diesem Fond liegen 200 Milliarden US-Dollar für derartige Zwecke bereit.

Stahlindustrie warnt Merkel

Der Stahlverband warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel vor den Plänen der EU-Kommission zur Versteigerung von Emissionsrechten. Dadurch würden auf die energieintensive Industrie in Deutschland Kosten von 7 Milliarden Euro kommen und einen großen Teil der Arbeitsplätze gefährden. Bereits jetzt müsse entschieden werden, ob ganze Branchen oder nur einzelne Produktionsprozesse vom Emissionshandel ausgenommen würden.

Weltweit mehr Stahl

Die Welt produziert mehr Stahl: Um 5,8 Prozent auf knapp 120 Millionen Tonnen ist die Rohstahlproduktion der 66 Länder, die an das International Iron and Steel Institute berichten, im Mai 2008 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. China als Spitzenreiter erzeugte 10,5 Prozent mehr als 2007.

Inder wollen Krakatau

Neben ArcelorMittal und Bluescope Steel Ltd haben nun auch die indischen Stahlproduzenten Tata Steel Ltd und Essar Steel Ltd Interesse am Erwerb eines Mehrheitsanteils an dem Stahlprojekt des indonesischen Stahlerzeugers Krakatau Steel geäußert, heißt es in Presseberichten. Krakatau Steel will in Indonesien für 2 Milliarden US-Dollar ein Stahlwerk errichten; mit einer Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr.

Stahl aus Brasilien

ThyssenKrupp Steel will im kommenden Jahr in Brasilien für 3,7 Milliarden Euro ein Stahlwerk errichtet haben, dass jährlich 5 Millionen Tonnen Stahlblöcke für Deutschland und die USA produziert. Die sogenannten Brammen werden in Duisburg und Bochum und in Alabama weiterverarbeitet und veredelt, veröffentlichte das Unternehmen. Das Werk in Alabama wird noch errichtet und soll 2010 in Betrieb gehen. Kosten: 3,1 Milliarden Euro.

voestalpine wartet ab

Die österreichische voestalpine steht vor der Entscheidung, wo sie für sieben Milliarden Euro ihr Stahlwerk am Schwarzen Meer errichtet. Ganz oben auf der Liste stehen die Orte Odessa (Ukraine) und Konstanza (Rumänien), dahinter folgen Warna (Bulgarien) und ein Hafen in der Türkei. Wichtig sei die Frage nach der CO2-Politik und des Emissionshandels der EU, hieße es vom Konzern. Gegebenenfalls würde Rumänien seine Attraktivität als Standort verlieren.

Rohstoffenkosten höher

Die Kosten für Rohstoffe machen den Hauptteil der Investitionen für die Stahlindustrie vor den Fixkosten aus. Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil der Kosten für Rohstoffe auf 75 Prozent angewachsen, heißt es aus der Industrie. Fixkosten und Transportkosten haben sich demgegenüber mehr als halbiert.