Untergang befürchtet
Die ThyssenKrupp Steel AG macht Druck auf die Europäische Union. Vor dem Treffen der EU-Umweltminister mahnte ThyssenKrupp eine kostenfreie Zuteilung der Zertifikate für den CO2-Emmissionshandel an. Ansonsten, so das Unternehmen, bliebe die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Stahlindustrie im internationalen Vergleich nicht gewährleistet und sprach sogar von einem zu befürchtenden „schleichenden Untergang“ der Branche.
Zölle für Stahl senken
Ausländischer Stahl solle leichter nach Russland gelangen, mahnte Ministerpräsident Wladimir Putin. Die Einfuhrzölle für einige Stahlsorten, die nicht in Russland hergestellt werden, sollten dafür gesenkt werden. So könnte die Entwicklung der einheimischen Autoindustrie gefördert werden.
50 Millionen investiert
Die Georgsmarienhütte, die aus der ehemaligen Klöckner Edelstahl GmbH hervorging, will bis 2009 innerhalb von 3 Jahren 50 Millionen Euro am Standort Bous im Saarland investieren, heißt es in Pressemeldungen. Zurzeit wird eine Stranggießanlage gebaut.
Vale will verkaufen
Der brasilianische Bergbaukonzern Companhia Vale do Rio Doce (Vale) will seine Beteiligung an dem Flachstahlerzeuger Usinas Siderurgicas de Minas Gerais (Usiminas) in Höhe von 2,9 Prozent des Gesamtkapitals verkaufen. Die Veräußerung der Beteiligung könnte umgerechnet 508 Millionen Euro betragen.
Inlandsabsatz steigt
Die Unternehmen der deutschen Stahl- und Metallverarbeitung haben im 1. Quartal 2008 ein Produktionsplus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt, so der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Verantwortlich dafür sei der Inlandsabsatz, der in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um 4,7 Prozent anstieg. Der Export stieg um 6,3 Prozent, allerdings gingen die Bestelleingänge aus dem Ausland um 3,1 Prozent zurück.
