Nachrichten

Unsere Redaktion sammelt Nachrichten und Pressemitteilungen aus der ganzen Welt, um unsere Community über die neuesten Entwicklungen in der Edelstahlindustrie zu informieren. Hier finden Sie Neuigkeiten von Menschen und Unternehmen, die an der Herstellung, Lieferung und Verwendung von korrosionsbeständigen Legierungen (CRAs) beteiligt sind.

Themen wie Rohre, Plattierung, Offshore, chemische Prozessindustrie, Schweißen und Fertigung, 13Cr-Edelstähle, Titan, Nickellegierungen, Zellstoff und Papier sowie Duplex-Edelstähle werden ebenso berücksichtigt, wie Interviews mit Werkstoffspezialisten, Herstellern und Endverbrauchern.

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Untergang befürchtet

Die ThyssenKrupp Steel AG macht Druck auf die Europäische Union. Vor dem Treffen der EU-Umweltminister mahnte ThyssenKrupp eine kostenfreie Zuteilung der Zertifikate für den CO2-Emmissionshandel an. Ansonsten, so das Unternehmen, bliebe die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Stahlindustrie im internationalen Vergleich nicht gewährleistet und sprach sogar von einem zu befürchtenden „schleichenden Untergang“ der Branche.

Zölle für Stahl senken

Ausländischer Stahl solle leichter nach Russland gelangen, mahnte Ministerpräsident Wladimir Putin. Die Einfuhrzölle für einige Stahlsorten, die nicht in Russland hergestellt werden, sollten dafür gesenkt werden. So könnte die Entwicklung der einheimischen Autoindustrie gefördert werden.

50 Millionen investiert

Die Georgsmarienhütte, die aus der ehemaligen Klöckner Edelstahl GmbH hervorging, will bis 2009 innerhalb von 3 Jahren 50 Millionen Euro am Standort Bous im Saarland investieren, heißt es in Pressemeldungen. Zurzeit wird eine Stranggießanlage gebaut.

Vale will verkaufen

Der brasilianische Bergbaukonzern Companhia Vale do Rio Doce (Vale) will seine Beteiligung an dem Flachstahlerzeuger Usinas Siderurgicas de Minas Gerais (Usiminas) in Höhe von 2,9 Prozent des Gesamtkapitals verkaufen. Die Veräußerung der Beteiligung könnte umgerechnet 508 Millionen Euro betragen.

Inlandsabsatz steigt

Die Unternehmen der deutschen Stahl- und Metallverarbeitung haben im 1. Quartal 2008 ein Produktionsplus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt, so der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Verantwortlich dafür sei der Inlandsabsatz, der in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um 4,7 Prozent anstieg. Der Export stieg um 6,3 Prozent, allerdings gingen die Bestelleingänge aus dem Ausland um 3,1 Prozent zurück.

Spende für Erdbebenopfer

Die SMS Group spendet für die Erdbebenopfer in China 100000 Euro an das chinesische Rote Kreuz. Der Anlagenbauer hat bereits 1904 das erste Walzwerk nach China geliefert und ist seit Jahrzehnten am Auf- und Ausbau der chinesischen Stahlindustrie beteiligt.

Stahl wird kälteresistent

Auch Stahl mag normalerweise keine Kälte. Bei Minusgraden wird der Werkstoff spröde und brüchig. Japanischen Forschern ist es gelungen, Stahl zu entwickeln, der bei Minustemperaturen sogar fester wird. Durch Zusatz von feinen Eisenoxidkörnern, die mit Nanopartikeln aus Karbid verstärkt wurden, konnte die Temperaturfestigkeit erzeugt werden. Die besondere Kälteresistenz führen die Forscher auf die Vermeidung der Ausbreitung von Mikrorissen zurück. Diese müssten sich in dem neuen Material nämlich einen Weg an den Eisenoxidpartikeln vorbeibahnen - und würden so im Ansatz gestoppt.

 

Voestalpine plant Neubau

Der österreichische Stahlhersteller voestalpine will in der Ukraine oder in Rumänien ein Schwesterwerk errichten. Sieben Milliarden Euro, so heißt es aus Medienberichten, sollen investiert werden, für das Werk die größte Auslandsinvestition. Geplant ist eine Kapazität von fünf Millionen Tonnen. Entscheidend bei der Vergabe dürften die Emissionsrechte des jeweiligen Landes sein.

Stahlpreise steigen rasant

Die Stahlpreise steigen rasant, sagen Experten voraus. Einfaches warmgewalztes Tafelblech hat sich bereits um 33 Prozent verteuert. Bei Stahlträgern stieg der Schrottzuschlag innerhalb von drei Monaten auf 311 Euro und ein Ende sei nicht abzusehen. Bei Langstahl (Rohre oder Drähte) zeige die Entwicklung seit Jahresbeginn kräftig nach oben, bei Flachstahl (Tafeln und Profile) ziehen die Preise seit April an. Auch die Frachtkostenzuschläge werden aufgrund des steigenden Dieselpreises erhöht.

Stahl-Nachfrage steigt

Bis 2010 wird sich die weltweite Stahlkapazität um 18,6 Prozent auf 1,849 Milliarden Tonnen von 1,560 Milliarden Tonnen im Jahr 2007 erhöhen, meint der Stahlausschuss der OECD. Das Wachstum der Stahlnachfrage werde weiterhin von China und von Indien getragen. Starke Zuwächse seien aber auch in Russland und Brasilien zu verzeichnen.