Die Kieler Maschinenwerke GmbH investierten mehrere Millionen Euro in den Ausbau ihres Standorts Kiel-Friedrichsort. Hintergrund seien neue Aufträge aus dem Energiesektor.
Das Unternehmen vergrößere seinen Maschinenpark, stelle zusätzliche Fachkräfte ein und baue die logistische Infrastruktur aus. Zudem werde die Digitalisierung der Produktionsprozesse vorangetrieben. Grundlage für das Wachstum sei ein neuer Auftrag zur Fertigung von Bauteilen für Gasmotoren.
Geschäftsführer Peter Nortmann habe erklärt, dass Projekte dieser Art hohe Anforderungen an Präzision, Erfahrung und Flexibilität stellten.
Die Kieler Maschinenwerke seien auf die mechanische Bearbeitung großer Metallkomponenten spezialisiert, darunter Bauteile für Großmotoren in der Schifffahrt und im Schienenfahrzeugbau. Künftig spreche das Unternehmen verstärkt Kunden in den Märkten Defence und Energie an. Der Bedarf an präzisen und robusten Maschinenbauteilen für Energietechnik und Rüstungsindustrie wachse deutlich.
Mit großformatigen Fräs- und Drehmaschinen könnten Metallbauteile mit Gewichten von bis zu 100 Tonnen bearbeitet werden. Am Standort arbeiteten rund 170 Fachkräfte, wodurch eine Auslastung im Dreischichtbetrieb möglich sei.
Die Infrastruktur in Kiel-Friedrichsort biete durch die Hafennähe sowie die Anbindung an Zulieferer und Kunden günstige Voraussetzungen für Produktion und Logistik. Die Wurzeln des Unternehmens am Standort reichten bis ins Jahr 1866 zurück. Nach Unternehmensangaben seien dort unter anderem Bauteile für den Leopard-1-Panzer gefertigt worden.

