Outokumpu begrüßt geplante Verschärfung der EU-Handelsschutzmaßnahmen

Wie das Unternehmen mitteilt, unterstützt Outokumpu den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Schutzmaßnahmen für die europäische Stahlindustrie zu verschärfen. Ziel der geplanten Regelung sei es, die Importkontingente für Stahlprodukte zu senken und die Zollsätze auf darüber hinausgehende Importe zu erhöhen.

Nach Angaben des Edelstahlherstellers soll der neue Rahmen helfen, den fairen Wettbewerb zu sichern, die heimische Produktion zu schützen und die Dekarbonisierung der europäischen Stahlindustrie voranzutreiben. Outokumpu verweist dabei auf die Gefahr, dass der europäische Markt ohne strengere Maßnahmen zunehmend von CO₂-intensiven Importen aus Asien dominiert werden könnte.

Das Unternehmen sieht in dauerhaft angelegten Zollkontingenten mit regelmäßigen Überprüfungen das wirksamste Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu sichern. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen bis zum Auslaufen der aktuellen Regelung im Juni 2026 in Kraft treten.

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Anett Leonhard
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