Baosteel kritisiert Anti-Dumping-Untersuchung

Xu Lejiang, Präsident von Baosteel, hat am Rande des „Hamburg Summit: China meets Europe“, die Anti-Dumping-Untersuchungen gegen Edelstahlprodukte aus China als „unbegründet“ kritisiert. Das geht aus Meldungen mehrerer Nachrichtendienste hervor. Die niedrigen Preise für rostfreie Produkte aus China, so wird der Baosteel-Präsident zitiert, seien das Ergebnis technologischer Innovationen und damit einhergehender Kostensenkungen. Von Dumping könne somit keine Rede sein. Im Juni hatte die EU eine entsprechende Untersuchung gegen Edelstahlprodukte chinesischer Hersteller eingeleitet. Falls unfaire Praktiken nachgewiesen werden, drohen chinesischen Produzenten den Angaben zufolge fünf Jahre lang Strafzölle.

Vorheriger ArtikelNeuer Verband für Recyclingbranche
Nächster ArtikelScholz: Edelstahl-Gruppe verkauft
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.