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Unsere Redaktion sammelt Nachrichten und Pressemitteilungen aus der ganzen Welt, um unsere Community über die neuesten Entwicklungen in der Edelstahlindustrie zu informieren. Hier finden Sie Neuigkeiten von Menschen und Unternehmen, die an der Herstellung, Lieferung und Verwendung von korrosionsbeständigen Legierungen (CRAs) beteiligt sind.

Themen wie Rohre, Plattierung, Offshore, chemische Prozessindustrie, Schweißen und Fertigung, 13Cr-Edelstähle, Titan, Nickellegierungen, Zellstoff und Papier sowie Duplex-Edelstähle werden ebenso berücksichtigt, wie Interviews mit Werkstoffspezialisten, Herstellern und Endverbrauchern.

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BHP: EU prüft länger

 

Die EU-Kommission hat die Prüfung der geplanten Übernahme Rio Tintos durch BHP Billiton vom 11. November auf den 9. Dezember verlängert. Eurofer ist zuversichtlich, dass die Untersuchung die Berechtigung der Vorbehalte gegenüber dem Zusammenschluss der beiden Eisenerzkonzerne zeigen werde.

Saarstahl im Stahlboom

Die Saarstahl AG und die Dillinger Hütte sind die Nutznießer des allgemeinen Stahlbooms und der steigenden Nachfrage nach hoch- und höchstwertigen Stählen, heißt es in Pressemeldungen. Diese Stahlsorten seien weniger konjukturanfällig als andere. Abnehmer ist vor allem die Energiewirtschaft.

Hohe Belastung

Experten sehen eine hohe Belastung der Stahlindustrie durch die gestiegenen Rohstoffkosten. Um eine Tonne Rohstahl zu erzeugen benötige die Industrie zwei Tonnen Material. Der Anteil der Rohstoffkosten an den Herstellkosten betrage deshalb über 80 Prozent. Würde noch eine geplante Versteigerung der Emissionsrechte hinzukommen, sei die deutsche Industrie nicht mehr wettbewerbsfähig und würde abwandern, so die Meinungen.

Drahtwerk verlegt

ArcelorMittal wird sein Hochfelder Drahtwerk in Duisburg in den Stadtteil Ruhrort verlegen, um Transport- und Energiekosten zu sparen, so das Unternehmen. Der mit dem Umzug verknüpfte Arbeitsplatzabbau werde über Vorruhestandsregelungen erfolgen.

EU prüft Fusion

Die EU-Kommission wird die von BHP Billiton geplante feindliche Übernahme Rio Tintos eingehend untersuchen, heißt es aus Brüssel. Es gebe ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit dieser Transaktion mit dem gemeinsamen Markt unter anderem im Bereich Eisenerz und Kohle. Die Kommission hat bis zum 11. November Zeit, zu entscheiden, ob sie die Fusion verbietet.

Absichtserklärung für Odessa

Einen so genannten „Letter of Interest“ hat die voestalpine AG in der Ukraine abgegeben und eine entsprechende Vereinbarung im Ministerium unterschrieben. Darin werden einzelne Schritte zum Bau eines Stahlwerkes in Odessa beschrieben. Damit, so die voestalpine, sei aber keine Präferenz für die Ukraine ausgesprochen worden. Das wurde auch bei den anderen Ländern wie Türkei, Bulgarien und Rumänien, die ebenfalls für den milliardenschweren Bau in Frage kommen, so gehandhabt. Nun würden zunächst die Plan-Layouts fertiggestellt, danach folgen die Wirtschaftslichkeitsrechnungen.

 

Posco kauft Minenanteil

Der südkoreanische Stahlkonzern Posco hat für 256 Millionen Euro 10 Prozent am australischen Minenunternehmen MacArthur Coal erworben. Posco, ArcelorMittal und ein chinesisches Investmentunternehmen kontrollieren die Hälfte an dem Bergbauunternehmen.

Saarstahl spitze

Die Saarstahl AG und die Dillinger Hütte profitieren vom weltweiten Stahlboom, melden die Unternehmen. Mit ihren Kapitalrenditen gehören sie zu den Spitzenunternehmen weltweit. Beide Konzerne nutzen zusammen ihre Kräfte zur Erzeugung von Roheisen. Eine Kokerei wird gemeinsam betrieben, der Einkauf wird zusammengelegt.

BHP: USA billigt Übernahme

Die geplante feindliche Übernahme von Rio Tinto durch BHP Billiton wird von den USA gebilligt, heißt es. Das US-Justizministerium und die Handelskommission haben keine Einwände. Nun wird das Urteil der EU-Wettbewerbshüter erwartet. Mit diesem ist allerdings nicht vor dem Jahresende zu rechnen.

Stahlindustrie schützen

Aus dem Bundesumweltministerium kommen positive Signale bezüglich der CO2-Emmissionsnormen. Energieintensive Branchen in Europa wie die Stahlindustrie müssten vor Belastungen geschützt werden bis es zu weltweit einheitlichen Regelungen kommt, erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Darum sollen sie Ausnahmeregelungen erhalten.