Nachrichten

Unsere Redaktion sammelt Nachrichten und Pressemitteilungen aus der ganzen Welt, um unsere Community über die neuesten Entwicklungen in der Edelstahlindustrie zu informieren. Hier finden Sie Neuigkeiten von Menschen und Unternehmen, die an der Herstellung, Lieferung und Verwendung von korrosionsbeständigen Legierungen (CRAs) beteiligt sind.

Themen wie Rohre, Plattierung, Offshore, chemische Prozessindustrie, Schweißen und Fertigung, 13Cr-Edelstähle, Titan, Nickellegierungen, Zellstoff und Papier sowie Duplex-Edelstähle werden ebenso berücksichtigt, wie Interviews mit Werkstoffspezialisten, Herstellern und Endverbrauchern.

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Mittelstand bedroht

Vor allem die zumeist familiengeführten Mittelstandsbetriebe in der Metall- und Stahlverarbeitung haben unter den drastischen Preiserhöhungen zu leiden. Der Kostenschub von rund 50 Prozent bedeute eine Mehrbelastung von zwei Milliarden Euro, sagen Analysten voraus. Die 4600 Betriebe der Branche haben 2007 einen Umsatz von 81 Milliarden Euro erzielt.

Stappert kauft in Litauen

Der Düsseldorfer Edelstahlhändler Stappert Spezialstahl hat das litauische Handelsunternehmen Antera übernommen. Die Firma handelt mit rostfreien Blechen, Rohren und Stabstahl. Mit der Übernahme will sich Stappert in Osteuropa weiter verstärken. Das Unternehmen ist bereits Besitzer von Firmen in Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen.

Sauberer Stahl

Mehr Stahl, weniger Feinstaub, das ist die voestalpine-Bilanz nach Abschluss des Investitionsprogramms Linz 2010“. Das Unternehmen erzeugt demnach ein Drittel mehr Stahl, aber zwei Drittel weniger Feinstaub, heißt es. Von 2000 (2001)an hat das Unternehmen die Belastung auf 500 Tonnen pro Jahr gesenkt.

CO2-Regelungen getroffen

Die Reaktionen der Stahlindustrie bezüglich der EU-weiten Regelungen zum CO2-Ausstoß zeigen Wirkung: Die Stahlerzeuger erarbeiten einen Vorschlag, wie der Handel von CO2-Zertifikaten geregelt werden könnte. Im Januar hatte die EU-Kommission den 27 Mitgliedsstaaten dargelegt, wie diese bis 2020 ihren Ausstoß verringern sollen. Nach ersten Verhandlungen könnten Ausnahmen für die energieintensive Industrie durchgesetzt werden und außerdem ein Benchmark-System installiert werden, dass sich an den Besten orientiert.

China wehrt sich

Die chinesischen Stahlproduzenten, die größten Eisenerzkonsumenten der Welt, wollen sich jedem Versuch von BHP Billiton widersetzen, einen Preis festzulegen, der über demjenigen liegt, der mit der Rio-Tinto-Gruppe vereinbart wurde, heißt es aus Kreisen der Verhandlungspartner. Baosteel, Chinas größter

Flachstahl teurer

ArcelorMittal teilte mit, der Preis für Flachstahlerzeugnisse steige für Lieferungen im September um 50 Euro je Tonne. Für Bestellungen für Oktober sollen Mitte Juli die Preise endgültig festgelegt werden, erklärte der Konzern. Nach Angaben des Unternehmens werden für Warmbreitband-Produkte bei Neuaufträgen nun 770 Euro je Tonne verlangt. Die Preise für kaltgewalzte und beschichtete Flachstahlprodukte würden entsprechend angepasst.

Gewinn verdreifacht

Der indische Stahlhersteller Tata Steel profitiert von der Übernahme der britisch-niederländischen Corus-Gruppe und konnte so seinen Gewinn 2007/08 verdreifachen. Der konsolidierte Nettogewinn stieg auf 2,9 Milliarden US-Dollar. Grund für die Steigerung waren die höheren Stahlpreise, die Corus durchsetzen konnte.

Staat will Branchen entlasten

Die Bundesregierung will Branchen wie Stahl-, Kupfer- und Aluminiumindustrie von den steigenden Stromkosten entlasten. Die Regierung habe die Vorstellung, dass man ein Payback-System für den Auktionshandel einführen könnte, mit dem Teile der Erlöse des Bundes aus der Versteigerung der Emissionsrechte an die großen Stromverbraucher zurückfließen würden, so Umweltminister Sigmar Gabriel.

SMS Demag reorganisiert Systeme

SMS Demag, Anbieter von Hütten- und Walzwerkstechnik, Anlagen, Maschinen, Elektrik und Services für die Stahl- und Edelstahl-Industrie, wird nach eigenen Mitteilungen seine logistischen Systeme reorganisieren und durchgängig auf SAP-basierte Anwendungen setzen.

Zwei neue Stahlwerke

ArcelorMittal soll die indonesische Regierung um die Genehmigung zum Bau von zwei Stahlwerken in Banten und Pasuruan (Java) gebeten haben. Diese Investition sei unabhängig vom Angebot des Konzerns, 49 Prozent am staatlichen Stahlunternehmen Krakatau Steel übernehmen zu wollen, heißt es.