Nachrichten

Unsere Redaktion sammelt Nachrichten und Pressemitteilungen aus der ganzen Welt, um unsere Community über die neuesten Entwicklungen in der Edelstahlindustrie zu informieren. Hier finden Sie Neuigkeiten von Menschen und Unternehmen, die an der Herstellung, Lieferung und Verwendung von korrosionsbeständigen Legierungen (CRAs) beteiligt sind.

Themen wie Rohre, Plattierung, Offshore, chemische Prozessindustrie, Schweißen und Fertigung, 13Cr-Edelstähle, Titan, Nickellegierungen, Zellstoff und Papier sowie Duplex-Edelstähle werden ebenso berücksichtigt, wie Interviews mit Werkstoffspezialisten, Herstellern und Endverbrauchern.

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ThyssenKrupp legt zu

Die Titel von Deutschlands führendem Stahlhersteller ThyssenKrupp haben sich, laut Börsenberichten, am Freitag an die Dax-Spitze katapultiert und legten zuletzt um mehr als drei Prozent zu. Die im MDax notierte Salzgitter schoss sogar um mehr als vier Prozent nach oben. Damit haben sich die Papiere des niedersächsischen Unternehmens seit Jahresbeginn um gut 25 Prozent verteuert. Auch Titel des Metallhändlers Klöckner & Co können von der positiven Stimmung profitieren. Und die Aktien des weltgrößten Stahlkonzerns ArcelorMittal erreichten zeitweise ein Rekordhoch von über 67 Dollar.

Baosteel erhöht Preise

 

Der chinesische Stahlkonzern Baosteel wird seine Preise um 6 Prozent erhöhen, gab der Konzern bekannt. Die Rohstoffpreise belasten die Stahlhersteller, bei Baosteel geht man von einem Anstieg von rund 30 Dollar pro Tonne aus. Die Zulieferungen in die Erdbebengebiete sind jedoch von der Preiserhöhung nicht

betroffen, erklärte das Unternehmen.

ThyssenKrupp mit Gewinn

Im Geschäftsjahr 2007/08 soll der bereinigte Vorsteuergewinn der ThyssenKrupp AG bei 3 Milliarden Euro liegen, heißt es aus Konzernkreisen. 2007 hatte der Konzern vor Steuern 3,33 Milliarden Euroverdient. 2012 soll ein Vorsteuergewinn zwischen 4,5 und 5 Milliarden Euro erzielt werden.

Kremikovtzi: ArcelorMittal bestätigt

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal wolle seine Investitionsabsicht (rund 320 Millionen Euro) für Kremikovtzi noch in dieser Woche in einem Schreiben an die Regierung in Sofia mitteilen,so das Unternehmen.

Investition in Bulgarien

Der griechische Stahlproduzent Sidenor will innerhalb der nächsten 5 Jahre 400 Millionen Euro in sein bulgarisches Stahlwerk Stomana Industry investieren.

Moderate Preiserhöhung

Preiserhöhungen in der Automobilindustrie sind absolut notwendig, verlautet es aus Kreisen der Hersteller. Der Preis für Rohstahl ist in den vergangenen Monaten um 50 Prozent gestiegen, dies müsste an die Verbraucher weitergegeben werden. Allerdings dürften die Preiserhöhungen moderat ausfallen, da der Wettbewerb sehr hart ist. Die Steigerung dürfte rund 1 Prozent betragen. 

413 Millionen in Modernisierung

Die zu Schmolz+Bickenbach gehörenden Deutschen Edelstahlwerke wollen bis 2012 413 Millionen Euro in die Modernisierung des Unternehmens investieren, heißt es aus Konzernkreisen. 2007 produzierten sie 923.000 Tonnen Edelstahl und erzielten einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Interesse an Kremikovtzki

Mit 500 Millionen Dollar will der weltgrößte Stahlproduzent ArcelorMittal das bulgarische Stahlwerk Kremikovtzki übernehmen, bestätigte der Konzern. Der Stahlkocher strebt die volle Auslastung der Produktion mit monatlich 100.000 Tonnen Stahl an. Zur Zeit wird nur ein Drittel genutzt. Auch der ukrainische Milliardär Konstantin Schewago ist an dem Stahlwerk interessiert. Der bulgarische Staat hält 25,29 Prozent.

Rio Tinto sieht Anstieg

Der Konzern Rio Tinto erwartet bis zum Jahr 2015 einen jährlichen Anstieg des Stahlkonsums um 12,2 Prozent. Das Management, so heißt es aus Konzernkreisen, gab sich zuversichtlich hinsichtlich der Entwicklung an den Metallmärkten. Darum fördere das Unternehmen weiter seine Eisenerz- und Nickelprojekte.

Voestalpine in der Türkei?

Die Türkei hofft laut Medienberichten weiter darauf, dass der Stahlkonzern voestalpine ein Stahlwerk mit einem Investitionsvolumen um 5 Milliarden Euro in ihrem Land errichtet. Obwohl die Entscheidung erst im zweiten Halbjahr fallen soll, geht man in der Türkei davon aus, dass diese Investition in der Türkei getätigt wird. Schon seit langem sucht der österreichische Stahlhersteller nach einem zweiten Stahlstandort in Osteuropa.