Eon: bislang größter Verlust

Die sinkenden Börsenstrompreise machen dem Energiekonzern Eon der Fachzeitung „Produktion“ zufolge schwer zu schaffen: Das Unternehmen ist im Jahr vor der geplanten Aufspaltung tief ins Minus gerutscht. Auch das operative Ergebnis nahm ab. Trotzdem will Eon daran festhalten, eine Dividende von 50 Cent je Aktie auszuschütten. Das laufende Jahr bewertet Eon ebenfalls verhalten. Die ersten Monate seien durch “neue Tiefststände bei den Energiepreisen, weiterhin fallende Gaspreise und einen anhaltend schwachen Rubelkurs gekennzeichnet”, heißt es in einer Mitteilung. Angesichts der verschlechterten Rahmenbedingungen überprüfe der Konzern die Annahmen über die Entwicklung von Eon und Uniper “kritisch”. In das neue Unternehmen, das seit Jahresbeginn aktiv ist, lagert der Konzern seine konventionelle Stromerzeugung aus. Eon konzentriert sich auf das Geschäft mit erneuerbaren Energien. Vor allem der frei verfügbare Cashflow werde geringer ausfallen als erwartet, “künftige Investitionen und Dividenden müssten dies reflektieren”. Die Aufspaltung des Konzerns sei zwar die richtige Antwort auf den Umbruch in der Energiebranche, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen laut der Mitteilung – “der Weg wird aber härter und länger als erwartet”. Der Konzern liege dennoch beim Umbau im Zeitplan. Derzeit arbeitet Eon an einem sogenannten Spaltungsbericht, der die einzelnen Vermögenswerte den beiden Teilen zuordnen soll. Ende April will der Konzern seine Ziele für die beiden Unternehmen vorstellen.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.