EU-China-Summit – Wirksame Schutzinstrumente gefordert

Kürzlich haben sich im Rahmen des EU-China-Summits in Peking hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik getroffen, um über die zukünftigen (handels-)politischen Beziehungen zu sprechen. Ein wesentlicher Diskussionspunkt war dabei Vergabe des Marktwirtschaftsstatus an China (MES), wie die IndustrieAllianz für fairen Handel mitteilte. Eine Anerkennung des MES würde die Abwehrmöglichkeiten der EU gegen unfaire Importe aus China massiv schwächen. Die chinesische Wirtschaft sei geprägt von massiven Überkapazitäten in verschiedenen Sektoren, die zu Dumpingpreisen auf andere Märkte verlagert werden, heißt es. Die IndustrieAllianz für fairen Handel fordert daher die EU-Kommission auf, die Vergabe des Marktwirtschaftsstatus an die fünf technischen Kriterien der EU zu binden, sowie auf einen Abbau der chinesischen Überkapazitäten in allen Branchen hinzuwirken.

Vorheriger ArtikelVDMA: Russische Politik erschwert Investitionen
Nächster ArtikelISCAR: Neuer Spanformer und zähe Schneidstoffsorte
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.