Gascogne Papier: MG-Papierproduktionsanlage von ANDRITZ

ANDRITZ erhielt von Gascogne Papier, Frankreich, den Auftrag zur Lieferung einer PrimeLine-Anlage zur Produktion von einseitig glattem MG-Papier für das Werk in Mimizan, Frankreich. Die Inbetriebnahme ist laut Pressemitteilung für 2025 geplant.

Mit einer Bahnbreite von 6,8 m und einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.300 m/min werde die weltweit breiteste MG-Papiermaschine basierend auf 100 Prozent ungebleichtem Kraftzellstoff Flächengewichte von 120 bis hinunter zu 25 g/m² produzieren. Mit einer Kapazität von 125.000 Jahrestonnen, der laut ANDRITZ bis dato höchsten Kapazität für ungestrichene MG-Papiere, werde sie einen neuen Maßstab setzen.

Das Herz der MG-Maschine laut Presseinformation der weltgrößte PrimeDry Steel Yankee sein. Mit einem Durchmesser von 7,9 m werde der Yankee energieeffiziente Trocknung bei hervorragenden Oberflächeneigenschaften wie Glanz und Dimensionsstabilität ermöglichen. Der Yankee werde in Einzelteilen gefertigt und transportiert und beim Kunden vor Ort zusammengebaut. ANDRITZ sei der erste Anbieter weltweit, der einen Yankee dieser Größe liefere, und laut eigener Aussage der einzige Anbieter, der mit seinem Konzept für Konstruktion, Fertigung (patentiert) und Logistik potenziell sämtliche Grenzen in Bezug auf Transport und Trockenleistung überwinden könne.

Die ANDRITZ PrimeLine MG-Linie werde drei der vier Papiermaschinen des Werks ersetzen. Hauptziel der Investition von Gascogne Papier sei es, ein breites Sortenspektrum mit mehr als 80 verschiedene Arten von strukturierten und nicht strukturierten Papieren produzieren zu können.

Der Lieferumfang umfasse die komplette Stoffaufbereitungslinie sowie die gesamte PrimeLine MG- Papiermaschine, Maschinenbespannung, Basis- und Detail-Engineering, ein übergreifendes Prozessleitsystem, Motoren und Antriebstechnik, Qualitätsleitsysteme, Bahn-Überwachung und Bahninspektionssysteme sowie Supervision, Montage, und Inbetriebnahme.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.