GM: Milliardeninvest anstatt Schließung

Der US-Automobilkonzern General Motors will für 2,2 Milliarden US-Dollar in ein Werk bei Detroit für die Produktion künftiger Elektroautos und Roboter-Taxis umzurüsten. Die Fabrik Detroit-Hamtramck soll zunächst Ende 2021 mit der Produktion des geplanten Elektro-Pickups beginnen, so GM in einer aktuellen Pressemitteilung. Kurz danach soll dort auch das jüngst vorgestellte Robotaxi-Fahrzeug “Origin” ohne Lenkrad und Pedale gebaut werden.

Neben dem milliardenschweren Umbau will GM weitere 800 Millionen Dollar in die Ausrüstung von Zuliefern investieren. Das zuvor von der Schließung bedrohte Werk baut mit 900 Mitarbeitern aktuell die Modelle Chevrolet Impala und Cadillac CT6, die sich schlecht verkaufen. Der Umbau solle mehr als zu 2200 Arbeitsplätze schaffen, teilte GM mit. Zugleich wird die Fabrik während des Umbaus mehrere Monate stillstehen. 

Foto: Pixabay

Vorheriger ArtikelHandelsabkommen zwischen EU und Vietnam
Nächster ArtikelNeues Rückkaufprogramm: Recycling von hochlegiertem Stahl
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.