Klöckner und Co mit negativem Ergebnis

In den ersten neun Monaten 2015 hat Klöckner und Co den Umsatz trotz rückläufiger Mengen und Preise um 1,2 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro steigern können. Als Folge des Preisrückgangs verringerte sich die Rohertragsmarge auf 18,9 nach 19,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Entsprechend ging auch das EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen von 158 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 76 Millionen Euro zurück. Nach Abzug von Einmalaufwendungen für das im Sommer initiierte Restrukturierungsprogramm KCO WIN+ betrug das EBITDA 22 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis lag bei –91 Millionen Euro nach 43 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung eines Steuerertrags von fünf Millionen Euro ergab sich ein Konzernverlust von 85 Millionen Euro. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.
Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE: „Den sich erneut verschlechternden Marktbedingungen begegnen wir durch die schnelle Umsetzung der im Sommer eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen des erweiterten Programms KCO WIN+. Die Maßnahmen befinden sich voll im Zeitplan und werden bereits im kommenden Jahr einen wichtigen Beitrag zur erwarteten Rückkehr in die schwarzen Zahlen leisten.“

Vorheriger ArtikelMaschinenbau: Geschäft hat sich eingetrübt
Nächster ArtikelRWE startet Milliardenprojekt
Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.