Krones erweitert sein Flensburger Werk

Aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs hat Krones Ende Oktober ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von 64.000 m² am Wittenberger Weg in Flensburg erworben. Derzeit laufen die Planungen für die zukünftige Nutzung des Geländes. „Wir können jetzt schon sagen, dass wir eine Lösung für die zentrale Logistik, Platz für Büros und das Technikum für den Geschäftsbereich Kunststoffrecycling sowie Montageflächen benötigen“, erklärt Werksleiter Jan Münzer.

Für Krones sei der Kauf nicht nur eine Investition in ein Grundstück oder in die Zukunft des Werks, sondern biete dem Unternehmen zusätzlich die Möglichkeit, seinen Zielen hinsichtlich Nachhaltigkeit näherzukommen.

Denn Krones habe sich bis 2030 ehrgeizige Klimaziele gesetzt. So solle beispielsweise der CO₂-Fußabdruck des Unternehmens im Vergleich zu 2019 um 80 Prozent reduziert werden. „Durch das neue Grundstück können angemietete Flächen im Flensburger Stadtgebiet aufgelöst und an einem Standort zusammengeführt werden. Dadurch sparen wir bis zu 5.000 Lkw-Shuttle-Transporte pro Jahr. Außerdem planen wir für die Werkserweiterung ein nachhaltiges Wärmekonzept. Insgesamt können wir so unsere CO₂-Emissionen um rund 50 Tonnen pro Jahr reduzieren“, so Unternehmensaussagen.

Gleichzeitig träge die Erweiterung, insbesondere der Ausbau des Geschäftsbereichs Kunststoffrecycling um ein neues Technikum, entscheidend zur Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen bei.

Schaffung neuer Arbeitsplätze

Mit der Werkserweiterung sollen noch weitere Jobs, insbesondere in den Bereichen Produktion und Logistik, Engineering und Softwareentwicklung entstehen.  „Der Kauf ist ebenso wie die Wiederaufnahme der Ausbildung in Flensburg ein klares Signal an die Kolleginnen und Kollegen, dass die Krones AG auch in Zukunft auf den Standort Flensburg setzt“, so Momme Schark, Betriebsratsvorsitzenden des Flensburger Krones Werks.

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Sonja ist Redakteurin bei der Edelstahl Aktuell. Nach ihrem Studium der Psychologie an der HHU in Düsseldorf und selbstständiger Arbeit als Content Creator nutzt sie nun diese Erfahrungen, um zum Erfolg der Zeitung beizutragen und ihr Fachwissen in der Edelstahlbranche zu vertiefen.