Meilensteine bei Entwicklung des LNG-Importterminals Brunsbüttel

Die German LNG Terminal GmbH (GLNG) hat entscheidende Meilensteine bei der
Entwicklung des Onshore-LNG-Importterminals in Brunsbüttel erreicht. Wie das Unternehmen bekanntgab, hat GLNG den EPC-Vertrag („Engineering Procurement and Construction“) mit CS Gas North S.A. als Generalübernehmer abgeschlossen, einem Joint Venture zwischen COBRA Instalaciones y Servicios S.A. und SENER Ingeniería y sistemas S.A.

Gemeinsam verfügten die Unternehmen über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung von Energieprojekten weltweit, darunter die LNG-Importterminals Sines (Portugal), Sagunto und Bahía Bizcaya (Spanien), Gate (Niederlande), Dunkerque (Frankreich) und Zeebrugge (Belgien).

Zudem habe GLNG mit ConocoPhillips, INEOS und RWE Supply & Trading als initiale Kunden Vereinbarungen über langfristige Regasifizierungskapazitäten im Terminal geschlossen. Das Terminal werde eine jährliche Durchsatzkapazität von 8 Milliarden Kubikmetern Erdgas haben und könne auf mindestens 10 Milliarden Kubikmeter erweitert werden. Die Fertigstellung des Terminals sei für 2026 avisiert, wobei derzeit Anstrengungen unternommen werden, die Inbetriebnahme des Terminals zu beschleunigen.

GLNG konzentriere sich nun darauf, die entsprechenden Genehmigungen für die Errichtung des Terminals zu erhalten. Parallel dazu prüfe GLNG Möglichkeiten zur klimafreundlichen Weiterentwicklung der Anlage. Das Terminal sei gut geeignet, zukünftig auch ein Hub für Wasserstoff in Norddeutschland zu werden. Synergien mit der nahegelegenen Industrie würden dazu beitragen, die Ziele der Energiewende in Schleswig-Holstein und Deutschland zu erreichen.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.