Schmolz + Bickenbach verliert US-Auftrag

Die „America First“-Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump kostet Schmolz + Bickenbach offenbar einen bereits zugesagten Großauftrag in den USA. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Demnach hat die US-Luftwaffe eine Stahlbestellung für bunkerbrechende Bomben storniert. Der Grund: Schmolz + Bickenbach ist ein ausländisches Unternehmen und der Großaktionär Viktor Vekselberg steht auf der Liste der Oligarchen, gegen die Sanktionen verhängt wurden.
Der Auftrag hatte den Berichten zufolge einen Umfang von 420 Millionen US-Dollar und eine Lieferzeit von fünf Jahren. Die Entscheidung soll auf einer Beschwerde von US-Politikern beruhen, hieß es.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.