Schweiz senkt Wachstumsprognose für 2017

Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2017 gesenkt. Vor allem wegen des wenig schwungvollen Wachstums im ersten Quartal reduzierten die Experten des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) ihre Erwartung auf 1,4 (bisher: 1,6) Prozent. Wie das Fachmagazin Produktion unter Berufung auf Dow Jones Newswires berichtet, sei im Verlauf des Jahres angesichts des positiven globalen Wirtschaftsumfeldes sowie der weiterhin starken Stimmungsindikatoren allerdings mit einer merklichen Beschleunigung des Wirtschaftswachstums zu rechnen. Für das Jahr 2018 wurde daher die Prognose von 1,9 Prozent bestätigt. Die Inlandsnachfrage dürfte eine bedeutende Wachstumsstütze bleiben, erklärten die Experten in ihrer vierteljährlichen Konjunkturprognose. Nach einer eher verhaltenen Entwicklung 2015 und 2016 sollte der Konsum wieder dynamischer wachsen. Dafür sprächen die bereits einsetzende Erholung am Arbeitsmarkt und das bis zuletzt anhaltende Bevölkerungswachstum. Beim Außenhandel sei 2017 und 2018 weiterhin von moderaten Wachstumsraten auszugehen; der Wachstumsbeitrag der Handelsbilanz sollte leicht positiv ausfallen. Die Exporttätigkeit der Schweizer Unternehmen dürfte von der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Neben der Chemie- und Pharmabranche sollten sowohl die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie als auch die Uhrenindustrie vom anziehenden Wachstum in den Exportmärkten profitieren, heißt es.
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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.