Subsea 7: Mehrheitsbeteiligung an Nautilus Floating Solutions S.L.

Subsea 7 S.A. erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an dem spanischen Unternehmen Nautilus Floating Solutions S.L. Dies gab das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt.

Nautilus mit Sitz in Bilbao, Spanien, entwickelt Technologien für den schwimmenden Windpark. So hat das Unternehmen nach Angaben von Subsea 7 ein vielversprechendes Konzept für ein schwimmendes Windfundament entwickelt, welches auf einer halbtauchfähigen Stahlkonstruktion basiert, die eine zentral platzierte Windturbine trägt.

Laut Pressemitteilung wird Subsea 7 eine Mehrheitsbeteiligung von 59,12 Prozent an Nautilus erwerben und vier der sieben Vorstandsposten von Nautilus besetzen. Tecnalia und Vicinay bleiben Aktionäre von Nautilus mit einer Beteiligung von 29,14 Prozent respektive 11,74 Prozent.

Nautilus werde auch weiterhin ein eigenständiges Unternehmen bleiben; Subsea 7 werde sich mit technischem Fachwissen sowie Engineering- und Projektmanagementerfahrungen in die Weiterentwicklung des Konzeptes einbringen.

Auch sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Subsea 7, Nautilus und Seaway 7 ASA (dem kürzlich angekündigten Zusammenschluss der Windkraftaktivitäten von Subsea 7 und OHT ASA32) geplant.

„Die Vereinbarung mit Nautilus stellt für Subsea7 eine spannende Gelegenheit dar, unsere Beteiligung an der Technologie für den schwimmenden Windpark voranzubringen“, so John Evans, CEO von Subsea 7.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.