TANIOBIS investiert in Goslar

TANIOBIS investiert in eine neue Versuchs- und Produktionsanlage für Chloride am Standort Goslar. Wie das Unternehmen in einer aktuellen Pressemeldung informierte, ermögliche die neue Versuchs- und Produktionsanlage die Entwicklung neuer Hochleistungsmaterialien für die Elektro- und Energieindustrie. Das Unternehmen erweitere so sein Produktportfolio und komme dem wachsenden Marktinteresse an hochreinen Chloriden nach. Gleichzeitig würden die Anlagen in Laufenburg modernisiert, um die vom Markt geforderte Liefermenge und Kompositionsvielfalt auch in Zukunft produzieren zu können.

Mit der Versuchs- und Produktionsanlage für Chloride in Goslar entwickelt TANIOBIS neue AMPERTEC® Chlorid-Verbindungen. Diese werden insbesondere aus der Elektronik- und Energieindustrie nachgefragt, wo sie als spezielle, ultrareine CVD-Präkursoren zum Bespiel für die Herstellung von Mikroprozessoren und Speicherchips eingesetzt werden. In Zukunft werden für die Elektronikindustrie auch neue, noch reinere Chlorid-Verbindungen in der Anlage in Goslar entwickelt.

Die multifunktionale Ausstattung der neuen Anlage soll es der Forschung und Entwicklung zudem ermöglichen, Entwicklungszyklen zu verkürzen und so neue Versuchsprodukte schneller in marktüblichen Mengen anzubieten.

Anlagenerneuerung auch in Laufenburg

In Laufenburg, der Produktionsstätte von AMPERTEC®, erhöht TANIOBIS laut Presseinformation die Produktionskapazitäten, um den Kundennachfragen auch zukünftig gerecht werden zu können. Hier würden beispielsweise hochreine Refraktärmetall-Chloride wie WCl6 hergestellt. Diese finden unter anderem Einsatz in elektrochromen Gläsern, die den Energieverbrauch von Gebäuden senken. Durch die Anlagenoptimierung seien die Produkte noch besser auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt und erfüllten weiterhin alle Kriterien der Verarbeitbarkeit, Fließfähigkeit, Partikelgrößenverteilung und Phasenreinheit.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.