VCI fordert bessere Wachstumsbedingungen

Die Geschäfte der drittgrößten Branche in Deutschland laufen nach der Meinung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) nicht rund. Wie der Verband mitteilte, stagnierte die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in den ersten sechs Monaten des Jahres. Der Umsatz verringerte sich demnach im Vergleich zum Vorjahr deutlich: Durch den erneuten Rückgang der Erzeugerpreise sank der Erlös der Branche um 3,5 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro. Davon waren Inlands- und Auslandsgeschäft gleichermaßen betroffen, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seiner Halbjahresbilanz. VCI-Präsident Marijn Dekkers sagte zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche: „Der Chemie fehlen positive Impulse – wirtschaftlich wie politisch. Gleichzeitig mehren sich die negativen Faktoren wie die Wachstumsschwäche in den Schwellenländern, eine geringe Dynamik des gesamten Welthandels und das Ende des globalen Investitionsbooms.“

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.