Verantwortungsvolle Produktionspraktiken für Molybdän, Zink und Nickel

Die Initiative The Copper Mark vertieft ihre Zusammenarbeit mit der International Molybdenum Association (IMOA), der International Zinc Association (IZA) und dem Nickel Institute (NI). The Copper Mark stelle Molybdän-, Nickel- und Zinkproduzenten ihren Zertifizierungsrahmen zur Verfügung und fördere damit verantwortungsbewusste Produktionspraktiken.

Die vier Organisationen geben damit der wachsenden Nachfrage nach verantwortungsvoll produzierten Mineralien und Metallen Raum. Mit dem Beitritt zu The Copper Mark werde ein wichtiger Schritt unternommen, um den Anteil an verantwortungsvoll produziertem Kupfer, Molybdän, Nickel und Zink für die Kunden weiter zu erhöhen und aktuelle, glaubwürdige Informationen für die Entscheidungsfindung der Investoren bereitzustellen.

Die Zusammenarbeit werde die Arbeit zur Förderung nachhaltiger und verantwortungsvoller Produktions- und Beschaffungspraktiken innerhalb der Wertschöpfungsketten von Molybdän, Nickel und Zink unterstützen. Gleichzeitig fördere die Zusammenarbeit die Angleichung von Kernstandards, die in der Risikobereitschaftsbewertung festgelegt worden seien.

Die Verbände gehen laut gemeinsamer Pressemitteilung davon aus, dass der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert, die Kosten minimiert und ein Mechanismus geschaffen wird, mit dem Kupfer-, Molybdän-, Nickel- und Zinkproduzenten die Erwartungen des Marktes und die wachsenden gesetzlichen Anforderungen erfüllen können. Das vorgeschlagene Molybdänzeichen, das Zinkzeichen und das Nickelzeichen würden von der Anerkennung profitieren, die das Kupferzeichen bereits von der LME, einschließlich der Integration in den LME-Pass, und vom Internationalen Rat für Bergbau und Metalle (ICMM) erhalten hat.

Ziel sei es, das Copper Mark-Gütesiegel für Molybdän-, Nickel- und Zinkproduzenten im Jahr 2022 als Pilotprojekt einzuführen, wobei die vollständige Einführung für 2023 geplant ist.Bei der Zusammenarbeit sollen bestehende Normen und Systeme genutzt werden. Die vier Organisationen legen keine neuen Standards fest, sondern werden das Standardisierungsverfahren von The Copper Mark nutzen, um die bestehenden Standards weiterzuentwickeln.

The Copper Mark ist laut Presseinformation ein standortbezogenes System, das alle Materialien, einschließlich der Nebenprodukte, abdeckt, die an den beteiligten Standorten hergestellt werden.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.