Weniger Bergbaumaschinen verkauft

Auf ihrem Heimatmarkt in Deutschland hat sich der Abwärtstrend für die Bergbaumaschinenhersteller fortgesetzt. Die politische Diskussion um die Zukunft der Braunkohlekraftwerke, so der Vorsitzende des VDMA-Branchenverbandes Dr. Michael Schulte Strathaus während der Jahrespressekonferenz auf der Zeche Zollverein, “drückt auf die Investitionsneigung”. Für das laufende Jahr kündigte er einen Umsatzrückgang in der Branche von etwa acht Prozent auf 210 Millionen Euro an. 2016 müsse mit weiter fallenden Erlösen gerechnet werden. Bei den Auslandsumsätzen erwarten die Hersteller in diesem Jahr ein Minus von drei Prozent auf 3,41 Milliarden Euro. Mit 17 Prozent gehen die meisten Exporte in den Nahen und Mittleren Osten. Saudi-Arabien hat sich mit einem Anteil von acht Prozent zum größten Abnehmerland entwickelt. Dort, wie auch im Iran, so Schulte Strathaus, wollten die Regierungen die Abhängigkeit ihrer Länder vom Öl reduzieren. Der Bergbau werde zu einem weiteren Standbein ausgebaut. Mit knapp elf Prozent zweitgrößte Absatzregion ist Lateinamerika. Auf den weiteren Plätzen folgen China mit acht, die USA mit sieben und Russland mit knapp fünf Prozent.






















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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.