Klöckner setzt auf höherwertige Anarbeitung

Klöckner und Co hat im ersten Quartal 2015 einen Verlust in Höhe von 22 Millionen Euro erlitten. Im Vorjahresquartal lag das Ergebnis noch bei minus zwei Millionen Euro. Das gab Europas größter Stahlhändler jetzt bekannt. „Der Ergebnisrückgang im ersten Quartal durch die stark fallenden Stahlpreise in den USA – und wechselkursbedingt auch in der Schweiz – ist zweifelsohne eine Enttäuschung. Klar wird damit aber auch, dass wir unsere Strategie in Richtung höherwertige Anarbeitung und digitale Vernetzung mit voller Kraft weiter vorantreiben müssen. Nur so können wir uns aus dem Korsett der Stahlpreisabhängigkeit befreien“, kommentierte Vorstandschef Gisbert Rühl die Zahlen. Der Absatz war in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,7 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen, der Umsatz um acht Prozent auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.