Ørsted installiert erstes Fundament für neue Offshore-Windparks in der Nordsee

Die Installation der neuen Offshore-Windparks von Ørsted in Deutschland hat begonnen. Nach der Verschiffung aus Eemshaven in den Niederlanden in das Baufeld, rund 32km vor der Insel Norderney, sei nun am vergangenen Freitag das erste Fundament durch das Errichterschiff Lez Alizés, des Unternehmens Jan De Nul Group, im Windpark Gode Wind 3 (GOW03) gesetzt worden. Der Offshore-Windpark wird laut aktueller Presseinformation von Ørsted insgesamt 24 sogenannte Monopile-Fundamente umfassen, darunter eines für die Offshore-Umspannstation, die im Laufe des Sommers im Windpark installiert wird. Direkt im Anschluss an GOW03 sollen in den kommenden Monaten dann auch die 83 Fundamente für den Windpark Borkum Riffgrund 3 (BKR03) folgen.

Neue Technologie für erste Projekte in Deutschland seit 2018

Die bis zu 100 Meter langen und bis zu 1.500 Tonnen schweren Fundamente werden laut Presseinformation von der Firma Steelwind in Nordenham sowie im dänischen Werk Lindø von Bladt Industries A/S gefertigt. Für die neuen Projekte setze Ørsted diesmal auf Monopiles, die ohne Verbindungsstück (Transition Piece) mit der Windkraftanlage verbunden werden. Im kommenden Jahr werde dann eine neue Turbinengeneration, die Offshore-Windturbine SG 11.0-200 DD, auf den Fundamenten installiert. Mit einer Nennleistung von 11 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 200 Metern werden es laut Unternehmensaussage die größten Anlagen in der Deutschen Nordsee sein.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.