Tubacex richtet sich auf Nuklearindustrie

Tubacex hat im ersten Quartal 2021 einen Verlust in Höhe von 16,4 Millionen Euro erlitten. Das teilte der spanische Hersteller von Edelstahlrohren jetzt mit. Der Umsatz belief sich den Angaben zufolge auf 86,5 Millionen Euro, was einem Rückgang um 43,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. CEO Jesús Esmorís macht dafür vor allem den Strukturwandel in der Öl- und Gasbranche verantwortlich, die Hauptkunde für die Produkte des Unternehmens ist. Für das zweite Quartal erwartet der CEO geringfügig zunehmende Marktaktivitäten, die sich positiv auf das Ergebnis von Tubacex auswirken. Zudem will das Unternehmen seine Kunden verstärkt bei der Dekarbonisierung der Industrie unterstützen. Außerdem will sich Tubacex mit seinen Produkten zunehmend an die Nuklearindustrie richten.   


Foto: Tubacex
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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.