Joint Venture im Raketenbau

Airbus und Safran bündeln ihre Kräfte im Raketenbau. Das haben die Unternehmen jetzt mitgeteilt. Die Hersteller der Ariane-Rakete wollen bis Jahresende ein Joint Venture gründen, an dem beide Partner je zur Hälfte beteiligt sind. „Wir brauchen effizientere industrielle Strukturen, um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können”, kommentierte Airbus-Chef Tom Enders. Es gehe darum, die Konkurrenzfähigkeit des europäischen Trägerraketengeschäfts langfristig zu sichern. Jüngst war Kritik an den teuren Raketen des Typs Ariane geübt worden. Den Angaben zufolge arbeiten die Airbus Group und Safran im Bereich Trägersysteme seit mehr als zehn Jahren eng zusammen. In der ersten Phase wollen die Konzerne ihre zivilen Aufträge und Hauptbeteiligungen im Bereich ziviler Trägersystemnutzung in einem gemeinschaftlichen Programm-Unternehmen zusammenführen, das sich längerfristig zu einem eigenständigen, auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Unternehmen entwickeln soll.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.