Kaltenbach.Solutions: Strategische Partnerschaft mit Fraunhofer IPA

Die Kaltenbach.Solutions GmbH hat mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart eine strategische Partnerschaft im Bereich Sägetechnik vereinbart. In einer aktuellen Pressemeldung teilte das Unternehmen mit, dass das Ziel des gemeinsamen Vorhabens ist, die Effizienz von in der Stahl- und Holzbearbeitung eingesetzten Sägemaschinen durch den Einsatz digitaler Lösungen messbar und nachhaltig zu steigern.

Aufgrund der großen Nachfrage aus der Stahl- und Holzbearbeitung werde im Geschäftsfeld Sägetechnologie des Fraunhofer IPA eine Lösung zur einfachen Digitalisierung von Sägeprozessen entwickelt. Mit 1.200 Mitarbeitern gehört das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung laut Presseinformation zu den größten Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Seine Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die wirtschaftliche Produktion von nachhaltigen und personalisierten Produkten. Im Bereich Sägetechnologie werden unter der Leitung von Tim Mayer neben Komponenten, Geräten und Verfahren auch Maschinen und Fertigungsanlagen getestet. Als Spezialist für die digitale Transformation in der Stahlbearbeitung bringe die Kaltenbach.Solutions ihre Branchenexpertise in die beschlossene Zusammenarbeit ein.

Sägemaschinen in der Industrie sind auf einen maximalen Materialdurchsatz ausgerichtet, was zu hohen Anforderungen an die Bearbeitungsqualität und die Kosteneffizienz der Arbeitsabläufe führt. Im ersten Schritt des Projektes sei eine automatische Datenauswertung für Kreis- und Bandsägen im Versuchsbetrieb an den Maschinen des Fraunhofer IPA vorgesehen. Hier gewonnene Erkenntnisse sollen anschließend auf den Serienbetrieb übertragen werden. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der Kaltenbach.Solutions habe man sich das Ziel gesetzt, durch den Einsatz digitaler Überwachung eine nachhaltige Steigerung der Effizienz beim Einsatz von Sägemaschinen zu erreichen.

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Catrin ist Redakteurin bei Edelstahl Aktuell. Stahl zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Berufsleben. Sie hat eine Ausbildung bei einem Großhändler für Rohr- und Rohrzubehör absolviert und in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller und Lieferanten von Analysegeräten für die Metallindustrie gearbeitet.